Auch an uns geht die Zeit nicht spurlos vorbei

Wie Sie sehen, war auch bei uns im KiTZ lange Zeit unfreiwillige Ruhe eingekehrt. Konnten wir am 13.3. noch unseren Anbau eröffnen, mussten wir kurz darauf aufgrund des Corona-Geschehens unsere Kita für die Kinder schließen. Von Mitte März bis Mitte Mai zog eine unheimliche Ruhe ins Haus ein, dafür liefen die Köpfe der Kitaleitung und unseres Vorstandes auf Hochtouren. «Was ist zu tun?», war die tägliche Frage, die nicht einfach zu beantworten war. Glücklicherweise mussten wir keinem Mitarbeiter kündigen, auch Kurzarbeit kam für uns nicht in Frage.

Unser Personal unterstützte uns dabei großartig: Im Homeoffice gab es genug zu tun, und auch in der Kita selbst wurde vieles geschafft und geschaffen, was im normalen Kitabetrieb meist liegenbleibt. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle! Nicht vergessen zu erwähnen möchte ich die liebevollen Botschaften an die Kinder, die teilweise mehrmals in der Woche per E-Mail versandt wurden — kleine Gedichte, Lieder, Aufträge oder einfach Erzählungen aus dem Kindergarten erfreuten unsere Kinder immer wieder. Eine klasse Idee war das! Und auch die Kinder dachten immer wieder an ihren Kindergarten — riefen an, schickten Bilder und Briefe. Es war toll, dass trotz der schwierigen Umstände der Kontakt zueinander gehalten werden konnte.

Seit Mitte Mai nun konnte die Kita unter strengen Auflagen schrittweise wieder geöffnet werden. Dabei versuchten wir so gut es ging, den Kindern eine halbwegs normale Rückkehr in den Kitaalltag zu ermöglichen. Wie formulierten wir im Elternbrief: «Bei allen Maßnahmen versuchen wir stets das Kindeswohl und die Rechte der Kinder mit den Erfordernissen des Infektionsschutzes abzuwägen. Unser oberstes Ziel ist es, dass die Kinder diese Zeit auch psychisch gesund überstehen.»

Das hat, im Nachhinein betrachtet, ganz gut funktioniert und tut es bis heute. Klar läuft es nicht immer rund — für alle ist die Zeit ungewöhnlich und anstrengend, und an manche Auflagen kann man sich auch nach so langer Zeit nur schwer gewöhnen. Dennoch geben unsere Mitarbeiter — unsere Erzieherinnen, unser Küchen- und Reinigungspersonal, unser Hausmeister und auch unsere »gute Seele» im Büro — täglich ihr Bestes, um die Herausforderungen so gut wie möglich zu meistern. Unsere Kitaleitung und der Vereinsvorstand machen sich viele Gedanken darum, wie sich das Wohl der Kinder, das Wohl der Mitarbeiter und die Bedürfnisse der Eltern unter den jetzigen Bedingungen gut unter einen Hut bringen lassen. Selten gelingt es, dass alle Bedürfnisse gleichermaßen gut erfüllt werden, deshalb ergeht an dieser Stelle ein großer Dank an alle Eltern unserer KiTZ-Kinder, die uns dabei so gut es geht unterstützen!

Hoffen wir, dass es bald geschafft ist — bis dahin: Bleiben Sie gesund!
M. Görner, Vorstand

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